Gemeinsam die Zukunft des Gesundheitswesens gestalten.

Der nächste Healthcare Hackathon MV findet im Sommer 2025 statt. 

Alle Informationen zum HCHMV25 werden wir zeitnah veröffentlichen. Solltest du Fragen oder Ideen haben, kannst du dich gerne bei uns melden. Bis dahin schaue dir gerne den Eventfilm zum HCHMV23 an. Auf unserem Youtube-Kanal findest du noch viele weitere Videos zum Healthcare Hackathon MV. 

Über den Healthcare Hackathon MV

#HCHMV

Der Healthcare Hackathon MV findet stellvertretend für das gesamte Bundesland in Greifswald statt und ist Mitglied der Healthcare-Hackathon-Familie. Veranstaltet wird dieser Hackathon von der Universitätsmedizin Greifswald, der Universitätsmedizin Rostock, der Witeno GmbH und dem Land MV.

Ziel

Interdisziplinäre Teams entwickeln kreative Lösungsansätze in Form von Prototypen, neuen Services oder innovativen Geschäftsmodellen. Besonders herausragende Lösungen des #HCHMV erhalten die Möglichkeit in Form von Pilotprojekten an der UMGreifswald bzw. UMR umgesetzt zu werden. ​


Teilnahme

Hacken? Das kenn‘ ich doch von Mr. Robot! Doch ein Hackathon ist mehr als Nullen, Einsen und Programmcode! Wirklich gute Lösungen entstehen erst durch das Zusammenwirken vieler Talente. Wir suchen daher möglichst diverse Teams von jung bis alt mit unterschiedlichen Stärken, Fähigkeiten und Erfahrungen.


Ausrichter

Mitveranstalter

Unterstützer

das team vor Ort

v.l.n.r. Dennis Kley, Sophia Walczyk, Wiebke Menyes, Sarah Fukarek, Felix Adel 
Anke Götting, Ulrike Wierth, Sarah Michelle Bohlen, Claudia Kerber

Das Wichtigste in Kürze

Der Healthcare Hackathon MV wird als hybrides Veranstaltungsformat ausgetragen. Das bedeutet: Kleine Projektteams vernetzen sich digital und arbeiten an spannenden Challenges. Das „Finalwochenende“ des Healthcare Hackathons wird am 08.06. – 10.06.2023 in Form eines finalen Sprints in der STRAZE Greifswald stattfinden. Dort werden die bis hierhin aufgearbeiteten Ideen in einer entspannten Atmosphäre finalisiert und von der Jury bewertet.

bis 08.06.2023
Anmeldung
Die Anmeldung für den Healthcare Hackathon MV 2023 ist ab sofort für alle Personen möglich. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden einen Registrierungs-Link zu unserer Community-Plattform HumHub, auf welcher sie sich untereinander vernetzen können und Infos vom HCHMV23-Team erhalten.
bis 08.06.2023
27.04. – 08.06.2023
Vorarbeitszeit
Am 27. April 2023 beginnt die Phase der Vorarbeit. Alle Teams erhalten regelmäßig die Möglichkeit, sich mit den Themenpat:innen auszutauschen und ihre Lösungsansätze zu verfeinern. Die Vorarbeitszeit muss jedoch nicht genutzt werden, eine Teilnahme ausschließlich vor Ort am Hackathon-Wochenende ist ebenso möglich.
27.04. – 08.06.2023
08. – 10.06.2023
Hackathon-Wochenende
Am Wochenende vom 08. - 10. Juni 2023 findet das Finale statt. Hierfür planen wir momentan voller Enthusiasmus die Präsenzveranstaltung, selbstverständlich mit einem angemessenen Hygienekonzept. Wenn du an dem Wochenende nicht dabei sein kannst, werden wir auch eine hybride Lösung mit deinem Team finden.
08. – 10.06.2023
10.06.2023
Pitch & Siegerehrung
Der Höhepunkt des Hackathons. Am Samstag pitchen die Teams ihre Ideen vor einer ausgewählten Fachjury. Die Gewinnerteams erhalten tolle Preise, eine Reise nach Mainz und die Möglichkeit auf fortsetzende Projekte.
10.06.2023
Ab Juni 2023
Healthcare Hackathon Mainz; Pilotprojekte
Besonders herausragende Lösungen des #HCHMV23 erhalten die Möglichkeit sich erneut vor einem Publikum beim Mainzer Healthcare Hackathon zu präsentieren. Zudem sollen mind. zwei erarbeitete Ideen in Form von Pilotprojekten an der UMG bzw. UMR eingesetzt werden.
Ab Juni 2023

Challenges

Bei älteren Menschen fehlt oft das Bewusstsein für die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen und dementsprechend besteht eine fehlende Handlungsmotivation. Hinzu kommt, dass ältere Menschen oft alleine sind, sich nicht gut ernähren, wenig bewegen und oft auch eine kognitive Stimulation fehlt. Dies führt zu Depression und Gebrechlichkeit im Alter, wodurch es zu einer Belastung für das Gesundheitssystem kommt und das Leben bzw. die Lebensqualität älterer Menschen eingeschränkt wird.

Diese Problematik wird durch fehlende Angebote zur Prävention im ländlichen Raum noch verschärft. Das Gesundheitssystem ist mit der aktiven Versorgung von gebrechlichen alten Menschen im ländlichen Raum überfordert, die Familie und Angehörige der Betroffenen machen sich oft Sorgen. Es fehlen Wege, Menschen im mittleren und hohen Alter im ländlichen Raum fit und robust zu halten und sie vor Gebrechlichkeit zu schützen bzw. sie akut angemessen zu behandeln. Zudem bestehen keine unterstützenden Angebote für Prävention und Intervention. Wie kann man also ältere Menschen vor Gebrechlichkeit in der Primärversorgung mit digitalen Lösungen zum Beispiel Apps im ländlichen Raum schützen?

Wer hat das Problem?

Betrifft Personen mittleren und höheren Alters im ländlichen Raum, Ärzt:innen und Angehörige.

Wo tritt das Problem auf?

Im ländlichen Raum MV.

Warum ist das Problem wichtig?

Ältere Menschen vor Gebrechlichkeit schützen und Abhängigkeit im Alter vom Gesundheitssystem reduzieren.

Ansprechpartner:in

Yulia Komleva – Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Telefon: 0174-4647115)

Prof. Dr. med. Maik Gollasch – Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin D – Geriatrie UMG, Chefarzt des Altersmedizinischen Zentrums, einschließlich der Abteilung für Innere Medizin und Geriatrie am Krankenhaus Wolgast, Universitätsprofessur (Lehrstuhl) für Innere Medizin und Geriatrie (Telefon: 0175-4706566)

Es existieren nur begrenzt Möglichkeiten für Studierende der Unimedizin Greifswald zum Lernen in ansprechender und kostenloser Form. Teils existieren dafür nur Vorlesungsfolien in Textform und von sehr abweichender Qualität. Studierende können so schlechter lernen, da die Vorlesungsfolien in Textform meist nicht ausreichen, um komplexe Sachverhalte zu verstehen und zu lernen (bspw. Anatomie). Lehrenden hingegen fehlt meist der Zugang zu hochqualitativen Lernunterlagen, die sie nutzen können. Eigens erstellte Materialien werden dann auch nur für die eigenen Kurse bereitgestellt und nicht für alle Studierenden. Copyright, Datenschutz und fehlende Erfahrung beim Erstellen diverser Lernmaterialien sind hierbei ein großer limitierender Faktor.

Derzeit werden meist Vorlesungsfolien in einem passwortgeschützten eCampus und vereinzelt Vorlesungsaufzeichnungen auf der eLearning-Plattform für die Studierenden des entsprechenden Semesters zur Verfügung gestellt.

Ein möglicher vorstellbarer Lösungsansatz wären OER – Open educational resources, wodurch Bildungsmaterialen unter offener Lizenz veröffentlicht werden. Dies ist bisher aber noch nicht an der UMG etabliert. Deshalb wird ein Konzept für die Lehre an der Unimedizin Greifswald benötigt, um Studierenden und Dozierenden multimediale Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung zu stellen und oder bei der Erstellung zu unterstützen.

Wer hat das Problem?

Studierende wollen möglichst effizient große Mengen an Stoff lernen und dabei nicht nur Text lesen. Teils sind aber nur Vorlesungsfolien oder teure Bücher zum nacharbeiten vorhanden. Lehrende wollen gute & nachhaltige Lehre gestalten und Studierende bestmöglich auf den Beruf vorbereiten. Die Herausforderung besteht in der Erstellung & Bereitstellung hochwertiger Lernmaterialien. Teilweise existiert wenig Erfahrung bei der Erstellung von z.B. Videos und Unsicherheit bei der Veröffentlichung von eigenen Materialien.

Wo tritt das Problem auf?

Prüfungsvorbereitung bei Studierenden, aber auch nach dem Beruf, um in bestimmten Themen informiert zu bleiben.

Warum ist das Problem wichtig?

Studierende sind mit besseren Lernmaterialien viel motivierter und können nachhaltiger lernen. Durch nachhaltiges Lernen bleiben Inhalte länger präsent und werden besser verstanden. Gut ausgebildete Ärzt:innen können Patient:innen besser behandeln.

Ansprechpartnerin

Sabine Trömer – Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Digitalisierung|Mobile digitale Teams im Studiendekanat (Mail: sabine.troemer@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-866331)

Bei der Patientenaufnahme ist oft wenig Zeit für das Pflegepersonal der Notaufnahme, die analogen Fragebögen mit den Patient:innen komplett durchzugehen. Hinzu kommt eine hohe Komplexität, durch eine Vielzahl von Anforderungen im Rahmen medizinischen Aufnahme. Eine schnelle und sichere Entscheidung der händisch ausgewerteten Patient:innen-Antworten wird durch eine fehlende strukturierte Befüllung und redundante Fragen zusätzlich erschwert.

Doch gerade die Erkenntnisse der Patient:innen-Antworten (anhand von Entscheidungsbäumen) sind bspw. relevant für eine frühzeitige Erkennung multiresistenter Erreger im Krankenhaus. Die frühe Diagnose dieser multiresistenten Erreger ist wichtig zum Schutz der eigenen Gesundheit und vor Verbreitung von Erregern im Krankenhaus; ein Ausbruch von multiresistenten Erregern ist mit Bettensperrungen verbunden. Zudem soll der:die Patient:in richtig und umfassend behandelt werden können.

Wünschenswert ist daher ein Tool für die schlanke & strukturierte Anamnese zur Unterstützung des Personals. Die Übersetzung der Einzelfragen in einen Entscheidungsbaum ist analog vorhanden. Benötigt wird hier eine Digitalisierung von Entscheidungsbäumen, welche die geltenden Datenschutzrichtlinien beachtet und eine Einbindung ins KIS unterstützt. Konkrete und sichere Handlungsempfehlungen bei der Patientenaufnahme (welcher Abstrich, welches Röhrchen) sollen ebenfalls abbildbar sein.

Wer hat das Problem?

Pflegepersonal in Notaufnahme und weiterführenden Stationen, Patient:innen, Krankenhaus

Wo tritt das Problem auf?

Überregionales Problem der Notaufnahmen und weiteren KH-Stationen

Warum ist das Problem wichtig?

Frühzeitige Diagnose von multiresistenten Erreger verhindert die Verbreitung von Erregern im Krankenhaus und dient dem Gesundheitsschutz. Zusätzliche Personalressourcen sind nicht verfügbar oder sinnvoll. Zudem verhindert die Suche nach einer umfassenden digitalen Lösung den Start, eine Abbildung im KIS ist aktuell nicht möglich.

Ansprechpartner:in

Sarah Klaeske-Ganzow – Medizinprojektemanagerin GB Organisation und Entwicklung der Krankenversorgung (Mail: sarah.klaeske-ganzow@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-865085)

Toni Jung – Geschäftsbereichsleitung GB Organisation und Entwicklung der Krankenversorgung (Mail: toni.jung@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-866237)

Die Datensammlung für die Forschung ist extrem schwer, da es keine transparente Kommunikation für Datenspender:innen gibt und ein Broad Consent in dem Zusammenhang sehr aufwändig ist. Hier gibt es einen Konflikt zwischen Datenschutzregularien und dem medizinischen Forschungsinteresse. Es wäre schön, wenn Daten datenschutzkonform, nutzerfreundlich und für alle Parteien einfach zu erheben wären.

Forschende können Fragestellungen nicht bearbeiten, weil nicht genug oder sogar keine Daten dafür vorhanden sind. Datenspender:innen können nicht wählen und nicht beeinflussen, was mit ihren Daten erforscht wird und wann nicht mehr mit den Daten geforscht werden darf.

Der DSGVO-konforme Datenumgang (spezifisch mit biomedizinischen Daten) ist für diese Problemstellung besonders wichtig.

Wer hat das Problem?

Personen, die Daten spenden wollen, aber nicht gefragt werden bzw. deren Probleme aufgrund des Datenmangels nicht erforscht werden; Forschende, die medizinische Fragestellungen bearbeiten und denen die Daten fehlen; Medizinisches Personal, welches zeitaufwändig um Datenspenden bittet.

Wo tritt das Problem auf?

Bei der Spende von Forschungsdaten (medizinischen Daten).

Warum ist das Problem wichtig?

Das Problem ist wichtig, weil aufgrund der aktuellen Situation nicht der medizinische Fortschritt erreicht wird, der durch Forschung erreicht werden könnte.

Ansprechpartnerin

Dr. rer. nat. Judith Wodke – Nachwuchsgruppenleiterin Institut for Community Medicine, Medizininformatik (Mail: judith.wodke@uni-greifswald.de)

Könnte es Sepsis sein? Eine Frage, die wir uns oft stellen und die wir uns oft zu spät stellen.

Wir wollen die Früherkennung von Sepsis verbessern und hoffen auf Eure digitale Lösung, wir wollen diese Kitteltaschenkarte ersetzen. Der SepsisDialog der Universitätsmedizin kümmert sich deutschlandweit um Qualitätsverbesserung rund um das Thema Sepsis.

Ihr werdet Euch fragen, was Sepsis überhaupt ist? Sepsis ist ein Notfall, genau wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Es ist eine außer Kontrolle geratene Immunantwort des Körpers auf eine Infektion mit einem lebensbedrohlichen Organversagen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mindestens 230.000 Menschen an einer Sepsis, mindestens 85.000 davon versterben. Ein wesentlicher Teil gilt als vermeidbar, wenn die Sepsis rechtzeitig erkannt wird. Leider sind die Frühzeichen einer Sepsis sehr unspezifisch, daher sollen wir entsprechend der Sepsisleitlinie alle kritisch kranken Patienten, z.B. in den Notaufnahmen und auf den Normalstationen auf die Diagnose Sepsis screenen.

Einfach zu messende Parameter für die Früherkennung der Sepsis sind Atemfrequenz, Herzfrequenz, Temperatur, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Hautdurchblutung. Obwohl alle Krankenhäuser ihre Patientinnen und Patienten auf Sepsis screenen sollen, machen das in der Praxis nur etwa 50 % und das mit großem Aufwand noch papierbasiert und auch nicht dauerhaft oder mit real-live-Daten. Wir machen es mit einer Kitteltaschenkarte.

Die Messung und Erfassung der Parameter bedeuten einen hohen Aufwand für das Pflegepersonal, sicher ein Grund warum es nur selten erfolgt.

Primär geht es uns nicht um die Entwicklung eines Medizinproduktes, sondern um eine Applikation, welche den Hinweis gibt (auf einem Desktop, einem Pager, einer App), sich eine:n Patient:in genauer anzusehen. Die Applikation muss nicht primär in die Krankenakte eingebunden sein, könnte aber idealerweise mittels Scanner die Identifikationsdaten der Patient:innen einlesen. Bereits bestehende Sensortechniken (z. B. Fitbit, Cosinus, Corsano, Biobeat …,) sind in diesem Anwendungsfeld bisher nicht etabliert. Zudem existiert keine Verarbeitung von “real-live”-Daten für Sepsis (Software) mit einer Alarm-Bereitstellung auf einem Device (App) für pflegerisches und ärztliches Personal.

Wir suchen eine digitale Lösung zur Früherkennung der Sepsis, basierend auf einfach zu erhebenden Parameter, die dem medizinischen Personal den Hinweis gibt „Schau dir den Patienten an – könnte es Sepsis sein?“ Smarte Messinstrumente bzw. Sensoren (z. B. Fitbit, Cosinus, Corsano, Biobeat …,) sollten dazu genutzt werden, die Daten kontinuierlich zu messen.

Wer hat das Problem?

Patient:inen, bei denen eine Sepsis zu spät erkannt wird und das Pflegepersonal, welches bereits unter mangelnder Zeit für pflegerische Tätigkeiten leidet.

Wo tritt das Problem auf?

Im Klinikalltag und wenn neue Patient:innen aufgenommen werden.

Warum ist das Problem wichtig?

Wenn dieses Problem digital gelöst wäre, könnte Sepsis früher erkannt werden und dadurch weniger Menschen an diesem häufigen Notfall versterben. Zugleich könnte das medizinische Personal entlastet werden und sich mehr um die Kranken direkt kümmern.

Ansprechpartner:in

PD Dr. Matthias Gründling – Leiter des Qualitätsmanagementprojekts SepsisDialog  und der Arbeitsgruppe Klinische Sepsisforschung, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Mail: matthias.gruendling@med.uni-greifswald.de)

Dr. Sven-Olaf Kuhn – Oberarzt Klinik für Anästhesiologie (Mail: sven-olaf.kuhn@med.uni-greifswald.de)  

Alleine in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 60.000 Wiederbelebungen bei Herz-Kreislauf-Stillstand durchgeführt. Doch obwohl es hierbei tatsächlich um „Leben oder Tod“ geht und es klare europaweite Leitlinien gibt, läuft auch die professionelle Wiederbelebung („Advanced Life Support (ALS)“) meist nicht optimal.

Gründe hierfür sind einerseits, dass im ALS unter maximalem Stress in kürzester Zeit komplexe Entscheidungen getroffen werden müssen. Und andererseits, dass sich mit dem fortschreitenden Stand des Wissens die Leitlinien regelmäßig alle paar Jahre ändern.

Die konkrete Frage dieser Challenge ist daher, wie die professionelle Wiederbelebung (“ALS”) auf Basis sich ändernder Leitlinien unterstützt werden kann.

Bisher angebotene Taschenkarten und Apps zur Unterstützung der ALS sind leider häufig inhaltlich veraltet, da sie zwar regelmäßig technisch, aber selten medizinisch-inhaltlich aktualisiert werden.

Um die Möglichkeit zu bieten, dass sich technische Lösungen automatisch inhaltlich aktualisieren können, wird es voraussichtlich ab 2024 einen öffentlichen Server geben, der maschinenlesbare und -interpretierbare Leitlinien zur Verfügung stellt. Von diesem Server können dann jederzeit die aktuellsten Leitlinien automatisch abgerufen werden.

Im Rahmen des Hackathons stellen wir eine solche Serverstruktur und das technische Format für maschinenlesbare Leitlinien bereits vorab zur Entwicklung zur Verfügung. D.h. im Rahmen des Hackathons entwickelte Lösungen bekommen hier einen Entwicklungsvorsprung gegenüber Entwicklern, die diese Strukturen noch nicht kennen.

Des Weiteren bieten wir an, im Rahmen des Hackathons entwickelte Apps im Notfall-Simulationszentrum der Universitätsmedizin Greifswald in simulierten ALS-Szenarien zu testen und wissenschaftlich zu belegen, dass sie die Wiederbelebung tatsächlich verbessern.

Wer hat das Problem?

Die Patient:innen, die Ärzt:innen, die Pflege, die Notfallsanitäter:innen und das Gesundheitssystem. Sprich diejenigen, die wiederbelebt werden müssen, diejenigen, die wiederbeleben und diejenigen, welche eine nachgestellte Versorgung leisten.

Wo tritt das Problem auf?

Bei Herz-Kreislaufstilland.

Warum ist das Problem wichtig?

Die Qualität der professionellen Wiederbelebung hat einen direkten Einfluss auf die Überlebensrate, auf die Rate bleibender Schäden nach Herz-Kreislauf-Stillstand sowie auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit des Personals.

Ansprechpartner:in

Prof. Dr. med. Falk von Dincklage (Mail: falk.vondincklage@med.uni-greifswald.de) und sein Team aus der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin der Universitätsmedizin Greifswald:
   –    ALS-Experten: Dr. med. Camilla Metelmann, Dr. med. Bibiana Metelmann
   –    AG Medizinische Informatik: Dr. rer. nat. Gregor Lichtner, Dr. med. Sebastian Gibb

Mitarbeitende kommen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ins Unternehmen und werden nicht direkt abgeholt. Wie kann die UMG neuen Mitarbeitenden bei Arbeitsantritt die nötige Infrastruktur und Information individualisiert bereitstellen?

Die neuen Mitarbeitenden sind unterschiedlich alt und haben unterschiedliche Medienaffinität. Momentan geschieht die Mitarbeitenden-Integration für alle Abteilungen gleich, es wäre aber wünschenswert, diesen Prozess abteilungsspezifisch gestalten zu können. Die Informationen müssen leicht bereitgestellt werden können. Für die neuen Mitarbeitenden muss die Nutzungsmöglichkeit niederschwellig gehalten werden. Es muss klar sein, wer Ansprechpartner:in im Unternehmen für verschiedene Probleme ist. Notwendige Schulungen für neue Mitarbeitende, z.B. Datenschutz oder Hygiene, müssen aufgelistet werden können. Inhalte sollten von allen Abteilungen individuell einfach eingestellt werden können.

Zudem finden Willkommenstage für neue Mitarbeitende an der UMG nur einmal im Monat statt; die Einstellungszeitpunkte sind aber über den ganzen Monat verteilt. Viele neue Mitarbeitende erhalten deshalb erst nach mehreren Wochen die relevanten Informationen, um ihren Beruf zu starten. Die fehlende Variabilität in der Willkommenskultur, eine fehlende Individualität für Berufsgruppen sowie veraltete Mediennutzung und Prozesse bei bestehenden und neuen Mitarbeitenden äußern sich im fehlenden Innovationsgrad. Eine Dezentralisierung ist nötig, um Informationen, anpassbar auf die Abteilung, bereitzustellen. Die Mitarbeitenden kennen sich grundsätzlich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort aus und stellen deshalb viele Fragen. Diese Fragen müssen irgendwo leicht zugänglich beantwortet werden (unabhängig vom Willkommenstag).

Wer hat das Problem?

Neue Mitarbeitende (Willkommensgefühl, strukturierte Einarbeitung, nicht das Gefühl, anderen zur Last zu fallen) sowie die Abteilungen (Schnelle Produktivität der neuen Mitarbeitenden, Commitment schaffen)

Wo tritt das Problem auf?

An der UMG bei Onboarding-Prozessen von neuen Mitarbeitenden.

Warum ist das Problem wichtig?

Steigerung des Willkommensgefühle sowie der Gefühle sofort nützlich sein, Mitarbeitenden-Erhaltung, Produktivitätssteigerung ab Beginn.

Ansprechpartner:in

Ellen Augstein – Leitung Personalentwicklung GB Strategische Unternehmensentwicklung (Mail: ellen.augstein@med.uni-greifswald.de)

Raphael Ryba – Management Trainee UMG (Mail: raphael.ryba@med.uni-greifswald.de)

Zwischen dem Krankenhauspersonal und den Patient:innen gibt es oftmals eine hohe Anzahl von mündlichen Absprachen und damit eine hohe Anzahl an händischen Eingaben in der Pflege. Dadurch entstehen Verzögerungen im Behandlungsprozess. Die Informationen müssen von Station zu Station und Mitarbeitenden zu Mitarbeitenden weitergegeben werden. Dieser Prozess ist vergleichbar mit einem Staffelstab. Kommt es zu Verzögerungen im Behandlungsprozess, steigt die Unzufriedenheit der Patient:innen und auch der Mitarbeitenden. Die Kosten steigen und weniger Patient:innen können behandelt werden.

Derzeit besteht jedoch keine absolute Automatisierung. Die Ortung der einzelnen Patient:innen ist ungenau, weil sie sich auch anderweitig bewegen können (z.B. zur Toilette gehen). Ein Prozessschritt kann auch bereits abgeschlossen sein, wenn der:die Patient:in sich noch am gleichen Ort befindet (z.B. können Patient:innen im Zimmer sein, mit oder ohne erfolgter OP-Vorbereitung). Viele Schnittstellen werden benötigt, weil viele Personen an diesem Prozess beteiligt sind, mit unterschiedlichen Qualifikationen und in unterschiedlichen Fachbereichen. Diese unterschiedlichen Personen müssen untereinander kommunizieren, klare Abstimmungen sind notwendig und zwar in Echtzeit. Beispielsweise muss der OP benachrichtigt werden, wenn der:die Patient:in vorbereitet ist, wo er ist und was es für relevante Informationen gibt, usw.

Für einen möglichen Lösungsansatz sind vor allem folgende Fragen relevant: Wie können Wartezeiten reduziert und die freie Bewegung der Patient:innen (z.B. beim Toilettengang) einkalkuliert werden? Wie können Informationen ohne manuellen Aufwand, d.h. automatisch zwischen den Mitarbeitenden weitergegeben werden? Wie können Mitarbeitende automatisch darüber informiert werden, wenn ein:e Patient:in in den eigenen Verantwortungsbereich eintritt?

Das Ziel für die Patient:innen ist eine schnelle und qualitativ hochwertige Versorgung mit Komfort. Das Ziel für die Mitarbeitenden sind gute Arbeitsbedingungen, höhere Zufriedenheit, viel Zeit für Patient:innen, eine gute Versorgung und wenig Dokumentation. Insgesamt sollen Wartezeiten reduziert, OP-Verschiebungen vermieden, mehr Termine und kürzere Wartezeiten bei der Aufnahme für Patient:innen im Krankenhaus gewährleistet werden.

Wichtig dabei zu beachten: Datenschutz muss gewahrt sein, Ortung nicht immer auf den Meter genau möglich, verschiedene Prozessschritte finden am gleichen Platz statt, Integration in bestehende Infrastruktur notwendig. Prototyp kann an der im Aufbau befindlichen „STS – Same Day Surgery Station“ getestet werden.

Wer hat das Problem?

Patient:innen, pflegerisches und ärztliches Personal, Krankenhausverwaltung

Wo tritt das Problem auf?

Bei allen Prozessen in Krankenhäusern, bei denen Patient:innen von mehreren Personen bzw. Stationen oder Abteilungen versorgt werden und in verschiedenen Arbeitsschritten Informationen weitergegeben werden müssen.

Warum ist das Problem wichtig?

Ständiger Fachkräftemangel und finanzieller Druck auf Krankenhäuser, daher sind gut abgestimmte Prozesse und eine nahtlose Übergabe der Informationen der Patient:innen wichtig. Reduktion der Verweildauer und eine bessere Abstimmung bedeuten, dass mehr Patient:innen behandelt werden können und Mitarbeiter:innen zufriedener sind.

Ansprechpartner:in

Dr. Esther Henning – Medizinprojektemanagerin GB Organisation und Entwicklung der Krankenversorgung (Telefon: 03834-865164)

Toni Jung – Geschäftsbereichsleitung GB Organisation und Entwicklung der Krankenversorgung (Mail: toni.jung@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-866237)

Die Hersteller geben feste Maximalzeiten vor, die zwischen Nutzung und Aufbereitung (Sterilisation von Equipment) eingehalten und nachgewiesen werden müssen. Das Equipment muss nach einer OP raus in den Transportcontainer zum Sterilisieren. Dabei besteht eine Zeitvorgabe, wann die Sterilisation beginnen muss. Derzeit ist jedoch unklar, wie lange es tatsächlich dauert, bis das Equipment in der Sterilisation ankommt. Passiert dies nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit, führt es zu Problemen.

Momentan werden nur zwei Teilprozesse dokumentiert: Erstens das Ende der OP, Zweitens der Start des Aufbereitungszeitpunkts. Weitere Teilprozesse waren bisher nicht wichtig, da sie nicht optimiert werden mussten. Die bisherigen Reinigungszeitfenster waren großzügig und damit einzuhalten; dies hat sich nun geändert. Eine “einfache“ Prozessoptimierung ist jedoch nicht möglich, da der Prozess nicht klar ist.

Benötigt wird eine Darstellung des Prozesses, wie er momentan ist. Hierfür werden die produktspezifischen Detailinformationen bereitgestellt. Zu beachten bei der Prozesserstellung ist, dass der Prozessschritt “Transportcontainer auf dem Weg zur Sterilisationsanlage” aufgrund äußerer Umstände ins Stocken geraten kann (AWT fährt z.B. nicht weiter). In diesem Fall muss zwingend gemeldet werden, dass sich im Container ein hochsensibles Produkt befindet. Wünschenswert sind zudem Informationen über den Standort des Produkts/Transportcontainers sowie über die Wege vom OP zur Sterilisation, um unnötige Wege einzusparen. Die Sterilisationsabteilung ist dafür verantwortlich, dass alle Teile vom (Roboter-)Equipment da sind.

Grundsätzlich müssen verschiedene Vorgaben eingehalten werden: Hygienekonzept, Medizinproduktegesetz und weitere gesetzliche Vorgaben. Es besteht eine Nachweispflicht.

Wer hat das Problem?

Haftungsträger:in (Aufbereiter:in und Ärzt:in).

Wo tritt das Problem auf?

Bei der Sterilisation von Equipment nach OPs.

Warum ist das Problem wichtig?

Aufgrund der fehlenden Grundlage für die Beeinflussung der Prozessqualität (Produkte gemeinsam nutzen, Kostenreduktion, Platz sparen). Zudem müssen Haftungsfragen und Patientensicherheit gewährleistet werden.

Ansprechpartner

Thorsten Janßen – Geschäftsführung SZG Servicezentrum Greifswald GmbH (Telefon: 03834-865278 bzw. 0151-24063530)

Räume können bekanntermaßen nicht mit uns sprechen, weswegen wertvolle Ressourcen, also die Räume, suboptimal genutzt und Personal, Nerven sowie die Zufriedenheit belastet werden.

Beispielsweise werden Verbrauchsmaterialien erst aufgefüllt, wenn nichts mehr da ist oder gemäß Turnus der:die Richtige vor Ort ist (hier besteht keine einheitliche Regelung, daher teilweise unklar, welche Ausstattung vorhanden ist).

Zudem stehen die Raumbedarfe und die Raumkapazitäten in Konkurrenz zueinander. Besondere Räume werden bspw. gebucht, aber teilweise dann nicht genutzt. Auch die Reinigung der Räume erfolgt nach festen Mustern, nicht nach Bedarf, was die Kapazitäten zusätzlich beansprucht.

Wir brauchen eine smarte Infrastruktur für die Nutzung (Buchung) und Reinigung von Räumlichkeiten. Eine Schnittstelle ist zwingend nötig, um z.B. das Logistiksystem (Auffüllen von Vorräten etc.) anzupassen. Nutzer:innen wünschen sich eine nachhaltige, verlässliche Raumnutzung mit wenig Aufwand, bei dem sie nicht hinterher telefonieren müssen.

Wer hat das Problem?

Raumsuchende, Mitarbeitende des Servicebereichs (Reinigungspersonal), Besucher:innen und Gäste.

Wo tritt das Problem auf?

Bei der Organisation von Räumlichkeiten, Nutzung, Buchung und Reinigung.

Warum ist das Problem wichtig?

Es braucht eine smarte Lösung, um dem wachsenden Ressourcenmangel in den Bereichen Räumlichkeiten, Personal und im finanziellen Bereich entgegenzuwirken.

Ansprechpartner

Thorsten Janßen – Geschäftsführung SZG Servicezentrum Greifswald GmbH (Telefon: 03834-865278 bzw. 0151-24063530)

Wissenschaftler:innen, Kliniken und Einrichtungen der Unimedizin organisieren regelmäßig wissenschaftliche Veranstaltungen. Bei der Organisation, der Teilnehmerbetreuung, der Anmeldung und Bezahlung sowie vielen weiteren Schritten gibt es jedoch keine einheitlichen Prozesse und digitalen Tools. Daher bestehen zahlreiche Ansätze nebeneinander.  Dies wird besonders an dem Punkt der finanziellen Abwicklung und der konkreten Abfrage, ob angemeldete Teilnehmer:innen beispielsweise bezahlt haben, zum Problem. Hier besteht das Risiko, dass bei der finanziellen Abwicklung steuerliche Fehler oder Abrechnungsfehler begangen werden. Die Frage, ob einzelne Teilnehmer:innen bezahlt haben, kostet wiederum sehr viel Zeit und bindet Ressourcen.

Wünschenswert ist daher eine zentrale Online-Plattform, welche die Verwaltung bzw. Koordination der wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie der benötigten personenbezogenen Daten unterstützt. Es bedarf einer In-House-Lösung. Datenschutz ist ein wichtiges Thema. SAP-Schnittstellen sind gewünscht und werden gebraucht, um bestehende Systeme integrieren zu können. Eine Integration in die Internetseite (HTML und Typo3) ist ebenfalls gewünscht, neben einer intuitiven Bedienung und einem flexiblen Datenexport (beispielsweise um bereitzustellen, wer schon bezahlt hat und wer nicht).

Wer hat das Problem?

Alle Kliniken und Einrichtungen, die wissenschaftliche Veranstaltungen ausrichten sowie die Abteilung „Fakultätscontrolling und Drittmittelmanagement“, welche sich um die Abrechnung kümmert.

Wo tritt das Problem auf?

Bei der Organisation und Abrechnung von wissenschaftlichen Veranstaltungen.

Warum ist das Problem wichtig?

Die Fehler bei der Abrechnung können schwerwiegende (steuerliche) Folgen haben. Die Kommunikation zu einzelnen Teilnehmenden kostet sehr viel Zeit, die anders besser eingesetzt werden kann.

Ansprechpartner:in

Katrin Frenzel – Mitarbeiterin Abt. Fakultätscontrolling/DM-Management (Mail: katrin.frenzel@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-865082)

Jan Meiering – Mitarbeiter Abt. Fakultätscontrolling/DM-Management (Mail: jan.meiering@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-865006)

Die Sepsisfrüherkennung ist für die Überlebenschance entscheidend. Oft treten Symptome dann auf, wenn der:die Betroffene noch nicht im Krankenhaus oder in Behandlung ist. Daher ist die Früherkennung durch den “Laien” ein wichtiger Faktor für das Überleben der betroffenen Person.

Dies ist jedoch erschwert, da Laien die Symptome nicht kennen bzw. einer Sepsis zuordnen können. Oftmals werden die Symptome falsch interpretiert, verharmlost oder gar falsch behandelt, sodass die betroffene Person nicht die frühzeitige Behandlung erhält und im schlimmsten Fall sterben kann.

Daten, die für die Sepsisfrüherkennung wichtig sind, werden im Alltag bereits erfasst beispielsweise über Smartwatches etc., allerdings diesbezüglich nicht ausgewertet. Dabei weisen klare Datenwerte auf eine Sepsis hin, was im Klinikalltag zu einer sofortigen Behandlung führen würde.

Eine adäquate Hilfe sollte den Laien daher bei dem frühen Erkennen der Sepsis unterstützen und genau vermitteln, was zu tun ist.

Wer hat das Problem?

Die mit einer Sepsis betroffene Person sowie der Laie (bspw. ein Familienmitglied), welcher helfen möchte.

Wo tritt das Problem auf?

Im ganz normalen Alltag. 

Warum ist das Problem wichtig?

Leben rette. Je früher eine Sepsis erkannt wird, desto höher sind die Überlebenschancen für die Betroffenen. Vor allem für den Laien, der die Sepsis nicht erkannt hat, können starke Schuldgefühle entstehen.

Ansprechpartner:in

Matthes Rapke – Medizinproduktebeauftragter UMG (Mail: matthes.rapke@med.uni-greifswald.de)

Anna Breu – Stellvertretende Leitung Rechtsabteilung UMG (Mail: anna.breu@med.uni-greifswald.de)

An der Universitätsmedizin sind Services vor allem nach Geschäftsbereichen organisiert. Besteht ein Anliegen, muss der prozessverantwortliche Bereich identifiziert und dort wiederum die Person bzw. der Weg zur Mitteilung der Serviceanfrage lokalisiert werden. Hierbei kommt es zu vielen Medienbrüchen, mal muss eine E-Mail geschrieben, mal ein PDF-Datei an eine Funktionsmail gesendet, mal angerufen werden oder es erfolgt eine Weiterleitung in ein Subsystem. Dadurch Mitarbeitende Frust und müssen sich durch ineffiziente Arbeitsabläufe durchkämpfen.

Ein beispielhafter Prozess könnte ein Reisekostenantrag sein. Vor allem wenn Mitarbeitende neu sind, wissen sie nicht, wie sie hier vorgehen sollen, geschweige denn, wo sie überhaupt nach einem Startpunkt recherchieren können. Mitarbeitende müssen sich dadurch ineffizient durchklicken, verschiedene Personen fragen und kommen nicht zu ihrer eigentlichen Tätigkeit. Dieses Beispiel kann auf alle denkbaren Prozesse übertragen werden. Es fehlt eine Übersicht zu “Wie mache ich was bzw. Wo starte ich?”.

Wünschenswert ist ein Serviceportal als zentrale Anlaufstelle (mit Suchfunktion, Stichwort/Verschlagwortung), in welchem die Mitarbeitenden den Service suchen und finden. Nicht der prozessverantwortliche Bereich steht im Vordergrund, sondern der Service. Das Portal sollte es ermöglichen schnell und einfach zu verstehen, wie der Service beauftragt wird, und zwar unabhängig vom Tool oder Weg der letztendlichen Anmeldung.

Wer hat das Problem?

Die Mitarbeitenden, welche einerseits als Kunden von Services (Prozessen) und andererseits als Lieferanten eines Service (Prozess) betrachtet werden können.  Als Kunde wünscht sich der Mitarbeitende schnelle und einfache Prozesse und vor allem wenig Recherche. Als Lieferant wünscht er sich, dass Anforderungen schnell verstanden werden und dadurch weniger (bspw. am Telefon) erklärt werden muss.

Wo tritt das Problem auf?

Im täglichen Arbeiten.

Warum ist das Problem wichtig?

Ineffiziente Prozesse kosten Zeit und binden Ressourcen. Diese Ressourcen könnten auch anders eingesetzt werden. Außerdem sorgen sie für Unmut und ein schlechtes Arbeitsklima.

Ansprechpartner

Caspar Ottersbach – Projektmanager GB Strategische Unternehmensentwicklung (Mail: caspar.ottersbach@med.uni-greifswald.de; Telefon: 03834-865193)

Die Einführung des TIM an der UMG ist eine Herausforderung, da der TIM eine große Veränderung mit sich bringt und aus Sicht derer, die kommunizieren, einen funktionierenden und vor allem einfach bedienbaren Kanal ablösen muss.

Derzeit gibt es etablierte Kommunikationswege innerhalb und außerhalb der Krankenhäuser wie beispielsweise WhatsApp. Diese Kommunikationswege sind unsicher und entsprechen nicht den DSGVO-Richtlinien. Neue Vorgabe besagen, dass sogenannte TIMs eingeführt werden müssen., welche perspektivisch in das Krankenhausinformationssystem (KIS) integriert werden sollen. KIS wird keine Schnittstellen anbieten, um einen externen TIM einzubinden.

Die Herausforderung und Frage ist, wie die etablierten, einfachen und unsicheren Kommunikationswege von den neuen sicheren Kommunikationstools abgelöst und flächendeckend akzeptiert werden können.

Wer hat das Problem?

Sowohl Ärzt:innen als auch die Pflege (intern und extern)

Wo tritt das Problem auf?

Im Klinikalltag bei jedweder Kommunikation zwischen Mitarbeitenden einer und auch verschiedenen Institutionen.

Warum ist das Problem wichtig?

Es wird über medizinische und persönliche Daten beispielsweise von Patient:innen kommuniziert. Diese Daten sind höchst schützenswert und müssen über sichere Kommunikationswege transportiert werden. Wenn Datenlecks entstehen, treten Haftungsfragen auf. Die aktuellen Kommunikationswege sind also höchst risikobehaftet, es geht generell um die Einhaltung von Gesetzen.

Ansprechpartner

Detlef Eberhardt – Programm- und Projektleiter Stabsstelle Digitalisierung (Mail: detlef.eberhardt@med.uni-greifswald.de)

Die Wartezeiten für Patient:innen sind häufig sehr lang, wodurch oftmals auch die eigentliche Behandlung verzögert wird. Außerdem gibt es keine Schnittstellen, die beispielsweise einen mobilen Aufruf am Handy ermöglichen. Die behandelnden Ärzt:innen haben gleichzeitig keine aktuelle Live-Bestellungsübersicht, womit eine Reduzierung der Wartezeit und damit eine schnelle Behandlung unterstützt werden könnte.

Aktuell gibt es kein service-basiertes System zur Übersicht von (ambulanten) Patient:innen, die eine Ansicht sowohl für Patient:innen als auch für Ärzt:innen beinhaltet.

Die Personendaten müssen datenschutzkonform verwaltet werden und Aufruf-Tafeln (bspw. als Monitor im Wartezimmer) anonymisiert sein.

Wer hat das Problem?

Patient:innen in der Ambulanz und die behandelnden Ärzt:innen.

Wo tritt das Problem auf?

Vor und zwischen der Behandlung. Immer wenn Wartezeiten auftreten und Daten der Patient:innen weitergegeben werden müssen.

Warum ist das Problem wichtig?

Das Problem ist wichtig, da aktuell lange Wartezeiten entstehen und die Prozesse (Wann ist der:die Patient:in wo? bzw. Wann muss der:die Patient:in wohin?) nicht zur Verfügung stehen und dadurch auch nachträglich nicht ausgewertet werden können.

Ansprechpartner

Dr. med. Markus Blaurock – Oberarzt Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie, Leiter Kopf-Hals-Tumorzentrum, Koordinator QB 4 (endokrine Tumoren) (Mail: markus.blaurock@med.uni-greifswald.de)

Kliniken haben derzeit keine Methodik, die Auswirkungen des demografischen Wandels bezogen auf ihren individuellen Standort in den kommenden 5-10 Jahren vorherzusagen und dadurch sowohl Versorgungsbedarf als auch medizinische Kapazitäten zu planen.

Da Kliniken bereits heute häufig an Personalmangel leiden, gibt es im Tagesgeschäft keine Ressourcen für derartige Analysen, welche oft mit vielen Einflussfaktoren und einem hohen Komplexitätsgrad verbunden sind. Weiterhin bleiben Analysen von anderen Organisationen z.B. KVen, Krankenkassen, Bundesländern zu unspezifisch und bieten keine konkrete Handlungsgrundlage für einen Krankenhausstandort.

Das Problem des demografischen Wandels ist derzeit angesichts des Fachkräftemangels noch nicht gelöst. Es ist schwierig neues Personal zu gewinnen. Darüber hinaus sind Technologien noch nicht eingeführt worden, die Krankenhausprozesse einfacher machen, damit sich das med. Personal auf die Kernarbeitstätigkeiten konzentrieren kann.

Das Kernproblem bleibt weiterhin eine Verschärfung der Personalsituation und eine Unklarheit, wie gravierend die Ausmaße sein werden. Hinzugekommen ist, dass die Arbeit attraktiver (z.B. auch durch die Nutzung von Technologien) gemacht werden muss, bei gleichzeitigem Kostendruck und der Unsicherheit durch die anstehende Krankenhausreform.

Wir wollen versuchen vorausschauend die Personalsituation innerhalb der Klinik zu analysieren und anschließend versuchen geeignete Maßnahmen je nach Ursache einzuführen, z.B. um MA zu entlasten, die Retention Rate zu erhöhen und Weiterbildungsmaßnahmen zu initiieren.

Das Ziel beim Hackathon ist eine gute Methodik zur Vorhersage zu finden:

  • Funktional: Mehr Personal, mehr Technologien.
  • Emotional: Mehr Attraktivität für den Job und besseres Feeling bei den Beschäftigten.
  • Sozial: Bessere Arbeitsbedingungen und bessere Versorgung für die Bevölkerung.

Im Anschluss können Lösungen gefunden werden, um z.B. den Arbeitsplatz attraktiver zu machen oder technische Lösungen einzuführen, die die Konsequenzen von Personalengpässen vermindern können.

Es sollten anonymisierte Personaldaten des Krankenhauses sowie soziodemografische Daten aus den Behandlungen vorliegen, um eine Prognose darüber stellen zu können, wie die Personalsituation der Klinik- in der Zukunft aussehen wird und in welchen Fachbereichen mit welcher Versorgungssituation zu rechnen ist. Darüber hinaus sind bisherige Personalentwicklungsmaßnahmen, Recruitingdaten sowie Recruitingmaßnahmen und Technologie-Projekte wichtig zu kennen.

Wer hat das Problem?

Leistungserbringer (Krankenhäuser/Niedergelassener Bereich)

Wo tritt das Problem auf?

Zumeist ist unklar welche Abteilungen, Stationen und Fachbereiche zukünftig am meisten betroffen sind und warum Fachpersonal die Kliniken verlassen.

Warum ist das Problem wichtig?

Eine Problemlösung ist wichtig, damit das Krankenhaus auch zukünftig personell ausreichend aufgestellt ist, keine Stationen geschlossen werden müssen und die Qualität der Medizin im ausreichenden Maße gewährleistet werden kann. Viele Maßnahmen brauchen dabei eine gewisse Vorlaufzeit, daher ist eine besonders wichtig eine gute Vorhersage zu haben und frühzeitig Maßnahmen initiieren zu können.

Ansprechpartner:in

Alexander Janßen – Principal bei Flying Health GmbH (Mail: janssen@flyinghealth.com)

Dr. Rabea Stockert – Senior Consultant bei Flying Health GmbH (Mail: stockert@flyinghealth.com)
 

Die Themenausgabe fand am 27.04.2023 via Livestream im Z4 statt. Beim Interview der Themenpat:innen wurden viele Details zu den Problemstellungen geklärt. Die Aufzeichnung ist auf dem Youtube-Kanal des Digital Health Hubs verfügbar.

preise

Sonderpreise

Ein Wochenende Im Seetel-hotel
aUF DER iNSEL usedom

für ein Team (3x Doppelzimmer inkl. Frühstück) von Freitag bis Sonntag

Die Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs-KG vergibt einen Sonderpreis für die „Macher von Morgen“.

Das Motto des geschäftsführenden Gesellschafters, Rolf Seelige-Steinhoff, lautet: „Viele sehen in einer Herausforderung ein Problem, wir sehen in einem Problem eine Chance“.

Eine Eintägige Segelausfahrt
auf der Ostsee

mit einem Team nach vorheriger Vereinbarung

Die WITENO GmbH aus Greifswald vergibt einen Sonderpreis für die beste „Geschäftsidee – Frischer Wind in Nord°Ost°“ mit Potenzial zur Firmengründung.

Programm

Die Hackingsessions sind als Angebote zu verstehen. Natürlich muss niemand die vollen Sessions nutzen.
Alle Veranstaltungen und die Industriemesse sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Programm könnt ihr HIER downloaden.

Donnerstag

08. Juni 2023

Tag der Anreise, Begrüßung
und Teamfindung. Ab 16.00
Uhr beginnen wir mit
spannenden Keynotes und
der Erklärung des Ablaufs
des Wochenendes. Ab 19
Uhr können sich die Teams
und Einzelteilnehmer:innen
zusammenfinden, noch
Teams gründen und mit dem
Hacken beginnen.

8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café
1
8:00 – 10:00 Uhr
10:30 – 12:00 Uhr
Willkommen in Greifswald
Stadtführung durch die Greifswalder Innenstadt und den Hafen
Treffpunkt: 10:20 Uhr am Greifswalder Marktplatz vor der Stadtinformation
2
10:30 – 12:00 Uhr
Ab 14.30 Uhr
Industrie-Messe
3
Ab 14.30 Uhr
16:00 – 17:00 Uhr
Feierliche Eröffnung
mit Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Sophia Walczyk und Sarah Fukarek, Projektleitung „Healthcare Hackathon MV“;
Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer WITENO GmbH

Keynote und Diskussionspanel „Gemeinsam digital – Die wichtigsten Inhalte der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege“
mit Dr. Antje Draheim, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit;
Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern;
Benjamin Goffrier Referatsleiter, Referat Zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg- Vorpommern;
Toralf Schnell, Digitalisierungsbotschafter M-V

Dolmetscher:in für Deutsche Laut- und Gebärdensprache:
Jana Greschniok
4
16:00 – 17:00 Uhr
Ab 18.00
Gemeinsames Abendessen im ascom-Café
5
Ab 18.00
18:00 – 22:00
Chill Out und Networking
Biergarten STRAZE
5
18:00 – 22:00
19:00 – 23:00 Uhr
Hackingsession #1
6
19:00 – 23:00 Uhr

Freitag

09. Juni 2023
Der große Tag des Hackens. Wir starten früh und arbeiten lang. Geplant sind drei Hackingsessions. Parallel finden Workshops und Vorträge zu digitalen Lösungen für das breite Publikum statt. Abgerundet wird der Tag mit einem Pitchlab Spezial Gesundheitswesen.
8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café
1
8:00 – 10:00 Uhr
9:30 – 11:00 Uhr
Besichtigung „Universitätsmedizin Greifswald“
Treffpunkt: 9:20 Uhr im Universitätsklinikum (Haupteingang) am Modell des Klinikums
2
9:30 – 11:00 Uhr
10:00 – 13:00 Uhr
Hackingsession #2
2
10:00 – 13:00 Uhr
Ab 10:00 Uhr
Industrie-Messe
2
Ab 10:00 Uhr
10:30 – 12:30 Uhr
Besichtigung „Max-Planck-Institut“
Treffpunkt: 10:15 Uhr vor dem Haupteingang des Instituts oder um 09:30 Uhr am Viluá Café, um gemeinsam mit dem Fahrrad zum Institut zu fahren
2
10:30 – 12:30 Uhr
13:00 – 14:00 Uhr
Lunch im ascom-Café
3
13:00 – 14:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr
Hackingsession #3
4
14:00 – 17:00 Uhr
13:45 – 14:45 Uhr
Workshop "Kommunikations- und Kollaborationslösungen für Gesundheitsorganisationen" Goldsponsor ascom
5
13:45 – 14:45 Uhr
15:00 – 16:00 Uhr
Workshop "Virtuelle Assistenzen – Allzeit bereit mit Lust an monotonen Aufgaben“ Goldsponsor SVA
5
15:00 – 16:00 Uhr
16:15 – 17:15 Uhr
Workshop “Stadt.Land.Patientenportal“ Goldsponsor m.doc
5
16:15 – 17:15 Uhr
17:30 – 18:30 Uhr
Story of Success aus dem Healthcare Hackathon Greifswald 2021
mit Prof. Dr. med. Thomas Thiele, Leiter Institut für Transfusionsmedizin, Universitätsmedizin Rostock (BlutspendeApp);
Tobias Gebhardt, Geschäftsführer, GWA Hygiene GmbH (Patientenzone);
Fabian Nokodian, Geschäftsführer, Medventi GmbH (Helpchat (EDITCare))
5
17:30 – 18:30 Uhr
Ab 18:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen im ascom-Café
6
Ab 18:00 Uhr
19:00 – 22:00 Uhr
Hackingsession #4
7
19:00 – 22:00 Uhr
19:00 – 21:00 Uhr
Pitchlab Spezial Gesundheitswesen
mit Dr. Doris Krüger (Psymeon UG);
Dr. Carsten Mahrenholz (Coldplasmatech GmbH);
Dr. Alexander Rede und Dr. Christian Hentschker (Ymolution)
8
19:00 – 21:00 Uhr

Samstag

10. Juni 2023
Endspurt! Feinschliff und Vorbereitung der Pitches. Ab 14.00 Uhr wird es ernst, die Teams pitchen vor einer ausgewählten Fach-Jury. Im Anschluss an eine geheime Sitzung werden die Gewinnerteams verkündet. Zu gewinnen gibt es Preisgelder, eine Reise zum Healthcare Hackathon der Universitätsmedizin Mainz und Sonderpreise.
8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café

Hackingsession #5
1
8:00 – 10:00 Uhr
Ab 10:00 Uhr
Industrie-Messe
2
Ab 10:00 Uhr
10:00 – 11:30 Uhr
Digital Health Innovation Panel „Welche Chancen bieten disruptive Technologien wie Starlink, ChatGPT und das Metaverse?“
mit Prof. Dr. David Matusiewicz, Gründer & CEO DXM Group;
PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand UM Mainz;
Prof. Dr. Lars Kaderali, Universität Greifswald;
Dr. Stefan Ebener, Google;
Prof. Dr. Thomas Jäschke, Vorstand, DATATREE AG
2
10:00 – 11:30 Uhr
12:00 – 13:00 Uhr
International HealthTech MeetUp
mit Jesper Juel-Helwig, CEO Nordic Health Lab;
Joachim Mueller-Wende, Founder & CEO und Emanuel Schlüssler, CTO Germany AMNEXIS Holding Ltd.;
Toralf Schnell, Digitalisierungsbotschafter M-V
2
12:00 – 13:00 Uhr
11:30 – 13:00 Uhr
Lunch im ascom-Café
3
11:30 – 13:00 Uhr
14:00 – 16:00 Uhr
Pitches der Lösungen vor Jury und Publikum
Prämierung der Gewinner mit Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport, M-V;
Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung, M-V;
Prof. Dr. med. Karlhans Endlich, Wissenschaftlicher Vorstand/Dekan, Universitätsmedizin Greifswald

Dolmetscher:in für Deutsche Laut- und Gebärdensprache:
Jana Greschniok & Viviyen Henning
4
14:00 – 16:00 Uhr
Ab 16:00 Uhr
Kulinarischer Ausklang im ascom-Café
5
Ab 16:00 Uhr
Ab 20:00 Uhr
Aftershow-SOLI-Party (Öffentlich)
“Greifswald tanzt den Hackathon”, Tanzen für den guten Zweck, ROSA e.V. Greifswald
mit Prof. Dr. Endlich;
Prof. Dr. Schumacher;
Anja Tomschitz;
Khalifa
6
Ab 20:00 Uhr

Donnerstag

08. Juni 2023
Tag der Anreise, Begrüßung und Teamfindung. Ab 16.00 Uhr beginnen wir mit spannenden Keynotes und der Erklärung des Ablaufs des Wochenendes. Ab 19 Uhr können sich die Teams und Einzelteilnehmer:innen zusammenfinden, noch Teams gründen und mit dem Hacken beginnen.
8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café
1
8:00 – 10:00 Uhr
10:30 – 12:00 Uhr
Willkommen in Greifswald
Stadtführung durch die Greifswalder Innenstadt und den Hafen
Treffpunkt: 10:20 Uhr am Greifswalder Marktplatz vor der Stadtinformation
2
10:30 – 12:00 Uhr
Ab 14.30 Uhr
Industrie-Messe
3
Ab 14.30 Uhr
16:00 – 17:00 Uhr
Feierliche Eröffnung
mit Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Sophia Walczyk und Sarah Fukarek, Projektleitung „Healthcare Hackathon MV“;
Dr. Wolfgang Blank, Geschäftsführer WITENO GmbH

Keynote und Diskussionspanel „Gemeinsam digital – Die wichtigsten Inhalte der Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege“
mit Dr. Antje Draheim, Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit;
Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern;
Benjamin Goffrier Referatsleiter, Referat Zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg- Vorpommern;
Toralf Schnell, Digitalisierungsbotschafter M-V

Dolmetscher:in für Deutsche Laut- und Gebärdensprache:
Jana Greschniok
4
16:00 – 17:00 Uhr
Ab 18.00
Gemeinsames Abendessen im ascom-Café
5
Ab 18.00
18:00 – 22:00
Chill Out und Networking
Biergarten STRAZE
5
18:00 – 22:00
19:00 – 23:00 Uhr
Hackingsession #1
6
19:00 – 23:00 Uhr

Freitag

09. Juni 2023
Der große Tag des Hackens. Wir starten früh und arbeiten lang. Geplant sind drei Hackingsessions. Parallel finden Workshops und Vorträge zu digitalen Lösungen für das breite Publikum statt. Abgerundet wird der Tag mit einem Pitchlab Spezial Gesundheitswesen.
8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café
1
8:00 – 10:00 Uhr
9:30 – 11:00 Uhr
Besichtigung „Universitätsmedizin Greifswald“
Treffpunkt: 9:20 Uhr im Universitätsklinikum (Haupteingang) am Modell des Klinikums
2
9:30 – 11:00 Uhr
10:00 – 13:00 Uhr
Hackingsession #2
2
10:00 – 13:00 Uhr
Ab 10:00 Uhr
Industrie-Messe
2
Ab 10:00 Uhr
10:30 – 12:30 Uhr
Besichtigung „Max-Planck-Institut“
Treffpunkt: 10:15 Uhr vor dem Haupteingang des Instituts oder um 09:30 Uhr am Vilua-Café, um gemeinsam mit dem Fahrrad zum Institut zu fahren
2
10:30 – 12:30 Uhr
13:00 – 14:00 Uhr
Lunch im ascom-Café
3
13:00 – 14:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr
Hackingsession #3
4
14:00 – 17:00 Uhr
13:45 – 14:45 Uhr
Workshop "Kommunikations- und Kollaborationslösungen
für Gesundheits-organisationen" Goldsponsor ascom
5
13:45 – 14:45 Uhr
15:00 – 16:00 Uhr
Workshop „Virtuelle Assistenzen – Allzeit bereit mit Lust an monotonen Aufgaben“ Goldsponsor SVA
5
15:00 – 16:00 Uhr
16:15 – 17:15 Uhr
Workshop “Stadt.Land.Patienten-portal“
Goldsponsor m.doc
5
16:15 – 17:15 Uhr
17:30 – 18:30 Uhr
Story of Success aus dem Healthcare Hackathon Greifswald 2021
mit Prof. Dr. med. Thomas Thiele, Leiter Institut für Transfusionsmedizin, Universitätsmedizin Rostock (BlutspendeApp);
Tobias Gebhardt, Geschäftsführer, GWA Hygiene GmbH (Patientenzone);
Fabian Nokodian, Geschäftsführer, Medventi GmbH (Helpchat (EDITCare))
5
17:30 – 18:30 Uhr
Ab 18:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen im ascom-Café
6
Ab 18:00 Uhr
19:00 – 22:00 Uhr
Hackingsession #4
7
19:00 – 22:00 Uhr
19:00 – 21:00 Uhr
Pitchlab Spezial Gesundheitswesen
mit Dr. Doris Krüger (Psymeon UG);
Dr. Carsten Mahrenholz (Coldplasmatech GmbH);
Dr. Alexander Rede und Dr. Christian Hentschker (Ymolution)
8
19:00 – 21:00 Uhr

Samstag

10. Juni 2023
Endspurt! Feinschliff und Vorbereitung der Pitches. Ab 14.00 Uhr wird es ernst, die Teams pitchen vor einer ausgewählten Fach-Jury. Im Anschluss an eine geheime Sitzung werden die Gewinnerteams verkündet. Zu gewinnen gibt es Preisgelder, eine Reise zum Healthcare Hackathon der Universitätsmedizin Mainz und Sonderpreise.
8:00 – 10:00 Uhr
Frühstück im Vilua-Café

Hackingsession #5
1
8:00 – 10:00 Uhr
Ab 10:00 Uhr
Industrie-Messe
2
Ab 10:00 Uhr
10:00 – 11:30 Uhr
Digital Health Innovation Panel „Welche Chancen bieten disruptive Technologien wie Starlink, ChatGPT und das Metaverse?“
mit Prof. Dr. David Matusiewicz, Gründer & CEO DXM Group;
PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand UM Mainz;
Prof. Dr. Lars Kaderali, Universität Greifswald;
Dr. Stefan Ebener, Google;
Prof. Dr. Thomas Jäschke, Vorstand, DATATREE AG
2
10:00 – 11:30 Uhr
12:00 – 13:00 Uhr
International HealthTech MeetUp
mit Jesper Juel-Helwig, CEO Nordic Health Lab;
Joachim Mueller-Wende, Founder & CEO und Emanuel Schlüssler, CTO Germany AMNEXIS Holding Ltd.;
Toralf Schnell, Digitalisierungsbotschafter M-V
2
12:00 – 13:00 Uhr
11:30 – 13:00 Uhr
Lunch im ascom-Café
3
11:30 – 13:00 Uhr
14:00 – 16:00 Uhr
Pitches der Lösungen vor Jury und Publikum
Prämierung der Gewinner mit Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport, M-V;
Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung, M-V;
Prof. Dr. med. Karlhans Endlich, Wissenschaftlicher Vorstand/Dekan, Universitätsmedizin Greifswald

Dolmetscher:in für Deutsche Laut- und Gebärdensprache:
Jana Greschniok & Viviyen Henning
4
14:00 – 16:00 Uhr
Ab 16:00 Uhr
Kulinarischer Ausklang im ascom-Café
5
Ab 16:00 Uhr
Ab 20:00 Uhr
Aftershow-SOLI-Party (Öffentlich)
“Greifswald tanzt den Hackathon”, Tanzen für den guten Zweck, ROSA e.V. Greifswald
mit Prof. Dr. Endlich;
Prof. Dr. Schumacher;
Anja Tomschitz;
Khalifa
6
Ab 20:00 Uhr

Location

Unser Healthcare Hackathon MV findet dieses Jahr im Kultur- und Initiativenhaus Greifswald, bekannt unter dem Namen STRAZE, statt. Dieses tolle Haus bietet uns mit dem großem Saal, Seminarräumen und einem wunderschönen Garten die perfekte Location zum Arbeiten und Netzwerken.

Außenansicht STRAZE ©STRAZE

Rückblick

Unseren letzten Healthcare Hackathon haben wir 2023 ausgerichtet. Das finale Hackathon-Wochenende fand vom 08.06.2023 bis 10.06.2023 im Kultur- und Initiativenhaus Greifswald statt. Hier konnten die Teams während der Hacking-Sessions gemeinsam an ihren Ideen arbeiten. Parallel haben wir ein tolles Rahmenprogramm mit interessanten Workshops und Vorträgen für weitere Besucher:innen angeboten. Am Samstag folgte dann der Höhepunkt unseres Hackathons. Vor einer Fachjury konnten die Teams ihre tollen Ideen und Lösungsansätze zu spannenden Themen aus dem Gesundheitswesen pitchen. Im Anschluss wurden bei der Siegerehrung die Gewinnerteams mit Preisen ausgezeichnet. Zum krönenden Abschluss haben wir die Nacht im ROSA-Club Greifswald unter dem Motto „Tanz den Hackathon“ gefeiert und für gemeinnützige Organisationen in Greifswald Spenden gesammelt.

Ihr habt noch nicht genug Eindrücke bekommen? Dann schaut euch gerne unser Aftermovie vom Healthcare Hackathon 2023 an.

Auch interessant: Der Digital Health Hub hat viele spannende Videos auf dem eigenen Youtube-Kanal – vorbeischauen lohnt sich! 

Freunde & Förderer

FÖRDERUNG MINISTERIEN

FAQ

Eine einheitliche Definition des Hackathons gibt es nicht. Der Healthcare Hackathon M-V interpretiert dieses Veranstaltungsformat daher wie folgt:
Hack[ing] beschreibt eine kreative Art der gemeinsamen Problemlösung! Es ist nicht notwendig, dass ein Technologiebezug besteht, auch wenn dies oft der Fall ist. Der zweite Wortteil entspringt dem Wort Mar[athon] und steht sinnbildlich für eine (ungewöhnlich) lange Arbeitsdauer. Ein [Hackathon] ist somit ein Event über einen längeren Zeitraum, bei welchem Menschen gemeinsam Lösungen für vorgegebene Probleme entwickeln. Die Teilnehmenden bilden Teams aus zumeist 2-5 Personen unterschiedlichster Fachrichtungen, wie z. B. Entwickler:innen, Designer:innen, Datenwissenschaftler:innen, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Projektleiter:innen, Jurist:innen und viele mehr. Auch wenn „Hacken“ stark nach programmieren klingt, entstehen gute Lösungen erst durch Zusammenwirken vieler Talente.

Wir wollen gemeinsam kreative und innovative Lösungsansätze für Probleme im Gesundheitswesen entwickeln, Perspektiven schaffen und die Digitalisierung voranbringen. Am Ende muss noch kein fertiges Produkt rauskommen, gute Ideen bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung auch nach dem Hackathon.
In der Vorarbeitszeit arbeiten wir digital über HumHub. Am Wochenende vom 08.-10. Juni 2023 findet das finale Event in Greifswald statt.
Seit dem 27.04.2023 können sich alle Hacker:innen direkt über unser Anmeldeformular auf dieser Seite anmelden. Wenn du dich nicht für ein Thema entscheiden kannst, wähle gerne „Ich bin ein Allrounder.“ und wir besprechen mit dir im Anschluss, wo du mitarbeiten kannst. Außerdem kannst du dich auch für mehrere Themen anmelden. Bitte melde dich dann mehrmals hintereinander für die gewünschten Themen an. Wichtig zu beachten: Die Anmeldung ist mit einer Registrierung bei der Community-Plattform HumHub verbunden, dort könnt ihr euch mit euren Teamkolleg:innen verknüpfen und mithilfe der Themenpat:innen vorab an euren Challenges arbeiten. Die Anmeldung als Besucher:in erfolgt ab dem 15.05.2023. Bis dahin ist unser Rahmenprogramm endgültig ausgestaltet und kann direkt und individuell gebucht werden.
Die Community-Plattform HumHub nutzen wir für die Vorbereitung und Kommunikation der Teams und deren Challenges. Auf dieser Plattform könnt ihr euch mit euren Kolleg:innen und Themenpat:innen austauschen, Fragen stellen/klären und bis zum Finalwochenende bereits gemeinsam an Lösungsansätzen arbeiten. Der Link zu unserer Seite bekommt ihr in der Bestätigungsmail nach eurer Anmeldung. WICHTIG: Die E-Mail-Adresse, mit der ihr euch zum Hacken anmeldet, ist auch euer Zugang zur HumHub-Plattform.
Einen Zeitplan findest du hier direkt auf unserer Seite (oder hier als PDF).
Du kannst uns jederzeit unter dhh@med.uni-greifswald.de erreichen. Die Veranstaltungsleitung übernehmen Sophia Walzyck (Universitätsmedizin Greifswald) und Sarah Fukarek (Witeno GmbH).

Nein, die Teilnahme ist kostenlos.

Wir stellen allen Hacker:innen und Themenpat:innen jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Bei Fragen oder Unverträglichkeiten wenden Sie sich bitte an dhh@med.uni-greifswald.de.
Alle, die das hier lesen! Sowohl als Teilnehmer:in als auch als Besucher:in gibt es keinerlei Einschränkungen. Lediglich Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten.
Ja, auf jeden Fall! Melde dich hierfür einfach mit deinem Wunschthema zur Teilnahme an. Wir ordnen euch bei HumHub dem Wunschthema zu und ihr findet auf dieser Community-Plattform euer Team.

Na klar! Um die Übersicht behalten zu können, meldet ihr euch bitte trotzdem einzeln an. Wählt einfach das Thema, an dem ihr arbeiten wollt – ihr werdet dann bei HumHub in den selben Themenblock eingegliedert.

Ihr solltet zwischen 2 und 5 Teammitglieder sein, jedoch ist diese Anzahl noch nicht restriktiv. Die Limitierung der Teams ist für eine gerechte Bewertung notwendig. Diese Teams werden von Mentor:innen und Expert:innen unterstützt.
Die Teams dürfen mit der Erarbeitung ihrer Ideen und Lösungsansätze ab dem Zeitpunkt der Themenausgabe am 27.04.2023 beginnen.

Nein! Bei der Themenausgabe müsst ihr nicht vor Ort sein. An dem Hackathon-Wochenende im Juni ist die Vor-Ort-Teilnahme wünschenswert, aber hybrid möglich.

Die Veranstaltung findet in der STRAZE – Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald – statt.
Die Anreise nach Greifswald ist mit der Bahn und dem Auto möglich. Bei der Anreise mit dem Auto empfehlen wir euch den Parkplatz „Museumshafen Nord“ – hier sind reichlich (gebührenpflichtige) Parkplätze vorhanden und die STRAZE ist in nur 5 Minuten fußläufig erreichbar.
Die Themen werden von unseren Themenpat:innen eingereicht und in gemeinsamer Absprache einander soweit angeglichen, dass sie untereinander so weit wie möglich vergleichbar sind. Somit soll die Schwierigkeit der zu bearbeitenden Themen so angeglichen sein, dass eine gerechte Bewertung möglich ist.
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